Versicherung und Haftung für Freizeitnutzer

In Europa gilt jede Maschine, die in der Luft betrieben wird per Gesetz als Luftfahrzeug – dazu gehören auch Drohnen.

Ungeachtet des Gewichts, der Größe und der Geschwindigkeit kann eine Drohne erhebliche Schäden an Personen und Sachen verursachen. Bespiele aus der Praxis beinhalten:

  • Körperverletzungen, beispielsweise nachhaltige Verletzung von Kindern durch Drohnenpropeller
  • Sachschäden, beispielsweise durch Drohnenabstürze auf Fahrzeuge 

Sie als Drohnenbetreiber müssen sich bei einem Zwischenfall mit einer Drohne gegenüber der verletzten Person und den Behörden ausweisen. Möglicherweise müssen Sie dem Opfer zudem einen finanziellen Ausgleich zahlen. Die Höhe des Ausgleichs kann sich je nach Land erheblich unterscheiden.

Um sich keinem allzu großen finanziellen Risiko auszusetzen, sollten Sie daher zumindest prüfen, ob Drohnenaktivitäten in Ihrer Eigenheim- oder privaten Haftlichtversicherung erfasst sind. Falls nicht, wird Ihnen dringend empfohlen, Ihren Versicherer zu bitten, diese Deckung hinzuzufügen oder eine spezifische Versicherung für Ihre Drohne abzuschließen. In manchen EU-Mitgliedstaaten ist solch eine Versicherung sogar verpflichtend und muss vor dem Flug bestehen.

In jedem Fall sollten Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihrer Versicherungspolice (einschließlich der geografischen Abdeckung) sorgfältig lesen und sicherstellen, dass Sie diese während Ihres Fluges einhalten.